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13.06.2019, 09:35 Uhr
CDU Remseck schreibt an AKK
Modernisierung und Professionalisierung der Parteiarbeit gefordert
Nach den deutlichen Stimmenverlusten der CDU bei der Europawahl im ganzen Land, der Kommunalwahl in Baden-Württemberg und in Remseck hat sich der CDU-Stadtverband Remseck an die Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer gewandt.
 „Wir wollen einen Beitrag zur innerparteilichen Debatte leisten. Aktuell steht im Vordergrund, wie affin die CDU zu Neuen Medien ist. Hier besteht natürlich Nachholbedarf. Allerdings gehört es fast schon zum Markenkern der CDU, auf in Schlussphasen des Wahlkampfes auftauchende Themen nicht reagieren zu können. Analog wie digital“, so der Vorsitzende Steffen Kirsch. Dabei führen die Remsecker Christdemokraten Beispiele wie die Debatte um das Unions-Steuerkonzept im Bundestagswahlkampf 2005 oder die Pflegediskussion im Bundestagswahlkampf 2017 an. Das Ergebnis muss ein Weckruf für eine Modernisierung und Professionalisierung unserer Strukturen sein.

„Uns geht es nicht um Personaldiskussionen. Wir wollen aber nicht, dass mit dem Verweis auf Geschlossenheit und möglichst einfache Erklärungen wieder keine Lehren gezogen werden“, so Steffen Kirsch abschließend.
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aktualisiert von Steffen Kirsch, 13.06.2019, 09:47 Uhr