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26.08.2018, 16:41 Uhr
Kulturlandschaft und Tierwelt in und um den Hochberger Wald
Bei bestem Sommerwetter fand am Samstag eine geführte Wanderung der CDU Remseck statt. Geführt vom Hochberger Jagdpächter Rainer Riegraf erkundete eine Gruppe den Hochberger Wald. Auch erfuhren wir Neues über unsere Kulturlandschaft. Dass beim Keltengrab die alte Wegstrecke von Stuttgart nach Backnang vorbeiführte und das Gebiet um den Wald sehr wasserreich ist und mit Drainage durchzogen ist und durch Auffüllung verändert wurde, kann man sich kaum vorstellen. 
 
Der relativ kleine Hochberger Wald beherbert Rehe. Der Einfluss des Menschen und die Lernfähigkeit ist deutlich: Spaziergänger können sich den Rehen weit unter die normale Fluchtdistanz nähern. Und auf Traktoren reagieren die Rehe gar nicht. Anschaulich war es auch einmal, anhand von Geweihen den Größenunterschied zwischen Reh und Hirsch nachzuvollziehen. Auch hier merkte die Gruppe selbst, dass viel zu viel Natur-Wissen nur noch über Disney (»Bambi«) vermittelt wird. Auch Füchse und ihre Bauten sind zu finden. Auch Waschbären haben zunehmend ihr Revier in Remseck - hier muss der Jäger bestandsregulierend eingreifen. Auch Nilgänse, von Biologen ursprünglich behütet, breiten sich zu stark aus und verdrängen andere Arten.

Danke an Günther Glock vom OGV Neckarrems für die Gastfreundschaft am Rötelbrunnen im Anschluss. Auch dort gab es Wissenswertes über die Obstbaumwiesen zu erfahren. Wir freuen uns auf den heimsichen Cidre beim Spätlingsmarkt im Herbst. 
aktualisiert von Steffen Kirsch, 18.09.2018, 16:42 Uhr